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Der 1. Mai ist in Österreich ein gesetzlicher Feiertag und fällt 2026 auf einen Freitag. Viele werden die Gelegenheit zu einem Ausflug oder verlängertem Wochenende mit Kurzurlaub nutzen. Daher ist am Donnerstagnachmittag eine Reisewelle besonders auf den Hauptverkehrsrouten in und rund um Wien sowie auf den Stadtausfahrten zu erwarten. Laut ARBÖ-Verkehrsexperten sind Staus auf folgenden Strecken zu erwarten:
Die Wiener SPÖ und die Bundes-SPÖ veranstalten am 1. Mai traditionell Aufmärsche zum "Tag der Arbeit" mit der Schlusskundgebung am Wiener Rathausplatz. Die Bezirksorganisationen und befreundeten Organisationen ziehen im Sternmarsch aus den 23. Bezirken in die Innere Stadt. Der Einmarsch auf den Rathausplatz beginnt ab etwa 9:00 Uhr, die Schlusskundgebung ist ab rund 10:15 Uhr geplant.
Im Zuge des Sammelns der Abordnungen und dem Marsch zum Rathausplatz wird die Ringstraße laut ARBÖ voraussichtlich bereits ab etwa 8:00 Uhr abschnittsweise gesperrt. Besonders betroffen sind der Bereich zwischen Julius-Raab-Platz und Universität sowie später der Abschnitt Stadiongasse bis Universität. Der Verkehr wird großräumig über die Zweierlinie umgeleitet.
Auch entlang der Anmarschwege der Bezirksorganisationen sind kurzfristige Sperren und Anhaltungen durch die Polizei möglich. Betroffen sein können unter anderem:
Der ARBÖ empfiehlt, die Wiener Innenstadt am Freitagvormittag möglichst zu meiden und großräumig auszuweichen.
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Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind am Vormittag des 1. Mais nur eingeschränkt unterwegs. Betroffen sind vor allem die Linien, die auf der Ringstraße fahren:
Aufgrund der verschiedenen Aufmärsche kann es auch auf anderen Linien ab 7:30 Uhr situationsbedingt zu weiteren Verzögerungen, Umleitungen oder Kurzführungen kommen. Andere Linien fahren dem Aufmarsch hinten nach. Aufgrund einer weiteren Radveranstaltung am Gürtel kann es zudem zu Verspätungen bei allen den Gürtel querenden Linien kommen. Die Wiener Linien empfehlen, nach Möglichkeit auf die U-Bahnen auszuweichen.
Neben dem großen Maiaufmarsch der SPÖ finden zahlreiche weitere Demonstrationen und Aufmärsche rund um den 1. Mai in Wien statt, die ebenso Verkehrsstörungen nach sich ziehen können.
Als "Ouvertüre" zum Maiaufmarsch veranstaltet die SPÖ-Jugendorganisation Sozialistische Jugend am Donnerstag, 30. April, einen Fackelzug unter dem Motto "Die Waffen nieder – Fackelzug für den Frieden!". Start ist um 20:00 Uhr bei der Wiener Staatsoper. Nach dem Fackelzug findet am Rathausplatz ein kostenloses Abschlusskonzert von Jugo Ürdens statt.
Die KPÖ Wien organisiert ebenfalls eine Demonstration am 1. Mai. Der Zumarsch der KPÖ und anderen Organisationen zur 1. Mai-Demo beginnt ab dem Christian-Broda-Platz oder dem Tegetthoff-Denkmal am Praterstern. Treffpunkt ist jeweils um 8:45 Uhr. Vom Treffpunkt bewegen sich die Protestzüge in Richtung Albertinaplatz, wo die Hauptdemo um 10:30 Uhr startet.
Bereits ab 11 Uhr bis in die späten Abendstunden findet das traditionelle Maifest auf der Praterwiese statt. Dadurch ist rund um den Prater und auf den Zufahrten – am Prater Messegelände, der Meiereistraße sowie der Lassallestraße – mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Es wird empfohlen, öffentlich anzureisen, z.B. mittels U1, U2 oder den Straßenbahnlinien 0 und 5.
Achtung: Die Durchfahrt durch den Prater über Stadionallee und Meiereistraße ist an Wochenenden und Feiertagen nicht gestattet.
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