Hoch über der Stadt
In klaren Nächten kann man am Himmel Sternschnuppen beobachten. Angeblich lassen sie sogar Wünsche wahr werden! Aber was sind Sternschnuppen genau und wie entstehen sie?
Sternschnuppen sind erstaunlich klein: Es sind oft nur ein paar Millimeter große Teilchen oder Steinchen aus unserem Sonnensystem, die auf die Erde fallen. Während die Schnuppen durch die Erdatmosphäre fliegen, werden sie und die Luft durch ihre starke Reibung so erhitzt, dass es leuchtet. Genau diese Leuchtspur können wir beobachten, wenn wird Glück haben. Sternschnuppen können aus unterschiedlichem Material bestehen, etwa aus Kometenresten. Wenn die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Bahn eines Kometen kreuzt, dann fallen ganz viele Überreste, die der Komet auf seinem Weg hinterlassen hat, auf die Erde – als Sternschnuppen.
Es gibt mehrmals im Jahr sogenannte Sternschnuppenströme, wenn besonders viele Sternschnuppen sichtbar sind. Ursache ist die Nähe der Erde zu einer bestimmten Kometenbahn. Mitte April beginnt ein solcher Sternschnuppenstrom, die Lyriden. Ihren Namen haben sie daher, dass sie scheinbar aus dem Sternbild der Lyra entstehen. Die beste Chance, einen Sternschnuppenschauer zu sehen, ist Mitte August, wenn die Perseiden kommen. Namensgeber ist das Sternbild Perseus. Auch im Winter gibt es einen größeren Sternschnuppenregen, Mitte Dezember erreicht der Meteorstrom der Geminiden (Sternbild: Gemini) seinen Höhepunkt.
Hoch über der Stadt
weitere interessante Beiträge
Julian
12. August 2024 - 18:54 Uhr
Hallo liebes Team!Der Mond geht Mitte August zu Mitternacht unter nicht auf.