Zwei besonders schöne Routen
Eltern suchen nicht mehr nur ein günstiges Hotel mit Wasserrutsche – sie wünschen sich Planbarkeit, Erholung ohne Stress und gemeinsame Erlebnisse, die sich tatsächlich nach Urlaub anfühlen. Gleichzeitig kämpfen besonders Familien mit allgemein steigenden Preisen, unberechenbaren Flugkosten und den vielen kleinen, aber ständig präsenten Nebenausgaben. Viele Familien buchen deshalb früher, vergleichen stärker und achten genauer darauf, was ein Urlaub unterm Strich wirklich bietet. Reiseanbieter reagieren darauf mit neuen Konzepten, von kostenlosen Kinderaufenthalten bis hin zu Abenteuerreisen oder nachhaltigen Natururlauben.
Große Anbieter wie TUI Österreich und DERTOUR setzen 2026 verstärkt auf Frühbucheraktionen und Familienrabatte. Besonders gefragt sind Angebote, bei denen Kinder kostenlos oder stark vergünstigt reisen oder übernachten.
Unser Tipp: In ausgewählten Hotels in Österreich, Italien oder Kroatien nächtigen Kinder teilweise sogar kostenlos.
Der Trend zum frühen Buchen hat noch einen weiteren Grund: Familien möchten sich die größte Auswahl sichern. Laut TUI Österreich zählen Griechenland, die Türkei und Ägypten aktuell zu den beliebtesten Familienzielen. Vor allem Griechenland liegt bei Familien derzeit klar auf Platz eins. Preisbewusste Familien greifen hingegen gerne zu Angeboten in Tunesien oder Bulgarien. Wer lieber mit dem Auto anreist, entscheidet sich häufig für das nahe Kroatien oder auch Italien. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Familienflugreisen nach Kalabrien und Sardinien deutlich an.
Auch DERTOUR beobachtet eine starke Nachfrage nach klassischen Mittelmeerzielen. Besonders gefragt sind Griechenland, Spanien, die Türkei und Ägypten. Wer mit dem Auto verreist, entscheidet sich häufig für Italien oder Kroatien. Gleichzeitig gewinnen Bulgarien durch sein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, Tunesien – insbesondere Djerba mit seinen flachen Sandstränden – sowie Zypern wieder deutlich an Beliebtheit.
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Besonders gefragt sind All-Inklusive-Angebote, da sie eine hohe Budgetsicherheit bieten und unerwartete Zusatzkosten vermeiden. Auch das Interesse an Appartements zur Selbstversorgung, Mobile Homes, Glamping-Unterkünften und sogar Hausbooturlauben wächst – viele möchten sich Restaurantkosten sparen und kochen gerne selbst. Abenteuerlustige Familien setzen außerdem auf individuelle Camper-Reisen und entdecken Länder wie Island, Irland oder England mit dem Wohnmobil.
Der Hintergrund liegt auf der Hand: Familien möchten ihre Urlaubskosten möglichst genau kalkulieren können. Deshalb erleben Pauschalreisen und All-Inclusive-Angebote derzeit ein starkes Comeback. Neben einer besseren Kostenkontrolle schätzen viele Familien auch den Sicherheitsaspekt: Im Krisenfall übernimmt der Reiseveranstalter die Organisation notwendiger Umbuchungen, Rückreisen oder zusätzlicher Übernachtungen – ein Vorteil, den individuell gebuchte Reisen nicht bieten.
Auch Anbieter wie Sonnenklar.TV Reisebüro, Lidl Reisen und Hofer Reisen bewerben gezielt Familienpakete mit Kinderermäßigungen, größeren Familienzimmern oder All-Inclusive-Konzepten zur besseren Kostenkontrolle.
Bei den beliebtesten Familienzielen dominieren weiterhin:
Vor allem Kreta, Mallorca, Antalya und die kroatische Küste bleiben Dauerbrenner. Gleichzeitig gewinnen Djerba in Tunesien, Bulgarien und Zypern zunehmend an Bedeutung.
Entscheidend für die Buchung sind heute jedoch nicht mehr ausschließlich Preis und Reiseziel. Familien achten verstärkt auf kurze Transferzeiten, Sicherheit, Familienzimmer, flexible Verpflegung und eine gute Infrastruktur. Besonders beliebt: All-Inclusive-Clubs, da sie Planungssicherheit bieten und viele Freizeitangebote bereits im Reisepreis enthalten sind.
Bei der Wahl der Unterkunft stehen große Familienzimmer, Swim-Up-Zimmer mit direktem Poolzugang sowie Hotels mit Aquaparks oder Freizeitparks hoch im Kurs - am besten kombiniert mit unterhaltsamen Kinderprogrammen. Kreativworkshops, Schatzsuchen, Sportturniere, Mini-Discos oder betreute Kids Clubs sorgen nicht nur für Unterhaltung bei den Kindern, sondern schaffen auch – besonders im Urlaub – wichtige Freiräume für Eltern.
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Sehr gefragt sind Hotels mit großzügigen Familienzimmern, attraktiven Kinderermäßigungen sowie Aquaparks direkt auf dem Hotelgelände. Große Wasserparks in der Türkei, Griechenland oder Ägypten bieten Kindern Unterhaltung und Eltern zusätzlichen Komfort. Beispiele dafür sind das Blue Lagoon Resort auf Kos oder das Pickalbatros Jungle Aqua Park Resort in Hurghada mit zahlreichen Pools, Wasserrutschen und einem großen Freizeitangebot.
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Beliebt sind auch die TUI Kids Clubs in Österreich, etwa im Trebesingerhof in Kärnten, im Gut Wenghof oder im Wolkensteinbär im Salzburger Land, die mit altersgerechten Betreuungsprogrammen gezielt auf Familien ausgerichtet sind. Gerade für Familien mit kleineren Kindern wird der „stressfreie Urlaub“ in Österreich zunehmend wichtiger, als das möglichst exotische Reiseziel.
„Für Familien zählt heute nicht mehr das einzelne Highlight, sondern dass alle Faktoren eines Urlaubs gut zusammenspielen – von der Anreise über die Unterkunft bis zum Kinderprogramm. Entscheidend ist, dass der Urlaub für alle unkompliziert und entspannt funktioniert.“ – Gottfried Math, MBA, Geschäftsführer TUI Österreich.
Parallel dazu nimmt ein neuer Trend immer mehr Gestalt an: Familienreisen werden aktiver, individueller und emotionaler. Spezialisierte Anbieter wie For Family Reisen oder Little Travel Society setzen zunehmend auf Erlebnisreisen statt klassischen Cluburlaub. Dazu gehören etwa:
Besonders gefragt sind Reisen, bei denen Kinder aktiv eingebunden werden, etwa durch Tierbeobachtungen, Naturerlebnisse oder kulturelle Aktivitäten. Fernreisen mit Kindern verlieren langsam ihren „Exotenstatus“. Anbieter berichten, dass Familien heute deutlich offener für längere Reisen sind, sofern Infrastruktur, Sicherheit und Organisation stimmen.
Trotz der wachsenden Beliebtheit von Städtereisen mit Küstenflair bleibt der klassische Badeurlaub am Mittelmeer die erste Wahl vieler Familien. Griechenland, Spanien, Italien, Kroatien und die Türkei überzeugen durch kurze Wege zwischen Strand, Hotel und Freizeitangeboten sowie eine hohe Planbarkeit.
City-Küstendestinationen wie Barcelona oder Lissabon bieten hingegen eine gelungene Kombination aus Strandurlaub, Kultur, Shopping und Freizeitparks. Sie eignen sich vor allem für Familien, die Abwechslung suchen und Badeurlaub mit einem Städtetrip verbinden möchten. Aufgrund der hohen Temperaturen im Hochsommer empfehlen Reiseveranstalter diese Ziele mit Kindern jedoch eher für die Nebensaison.
Dabei zeigt sich ein klarer Trend: Familien suchen heute weniger nach spektakulären Einzelattraktionen als nach einem Urlaub, der insgesamt gut funktioniert. Praktische Unterkunftslösungen, kurze Wege, familienfreundliche Freizeitangebote und möglichst wenig Organisationsaufwand stehen im Mittelpunkt.
„Damit sich im Urlaub alle wohlfühlen, lohnt es sich, schon bei der Planung gemeinsam hinzuschauen: Was tut uns gut, was macht uns Freude? Eine entspannte Anreise, kurze Wege und passende Freizeitangebote legen den Grundstein – und am Ende sind es oft die kleinen Details, die den Urlaub unvergesslich machen.“ – Mag. Daniela Ebeert, MBA, Head of Corporate Communications & Sustainability, BILLA Reisen und DERTOUR
Und genau darin liegt vermutlich die größte Veränderung: Familien suchen nicht mehr nur eine Reise – sie suchen eine Pause vom Alltag.
Der Familienurlaub 2026 soll nicht perfekt wirken - er soll sich gut anfühlen!
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