Tag des Denkmals in Wien 2026: Geschichte zum Anfassen

© Bundesdenkmalamt

Am 27. September 2026 öffnen in ganz Österreich wieder hunderte Denkmale ihre Pforten und Wien ist mit mehr als 50 Programmpunkten dabei. Von der Villa Beer über die ehemalige k.u.k. Hauptpostzentrale bis zum Wissenschaftscampus der Akademie der Wissenschaften. Unter dem Motto „Denkmale: Wert für alle“ rückt heuer die lange Tradition und das kulturelle Erbe in den Mittelpunkt. Am selben Wochenende lädt in Wien zusätzlich OPEN HOUSE WIEN zu Führungen durch sonst unzugängliche Architektur ein.

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Wann: Sonntag, 27. September 2026, österreichweit (OPEN HOUSE WIEN bereits ab 25. September)
Wo: über 50 Standorte allein in Wien, Details auf tagdesdenkmals.at
Eintritt: kostenlos

Österreich öffnet seine Denkmäler

Der Tag des Denkmals ist eine der ältesten Traditionen zur Vermittlung von Geschichte in Österreich und findet an jedem letzten Sonntag im September in allen neun Bundesländern gleichzeitig statt.
Erstmals nahm Österreich 1995 teil, damals noch mit neun Programmpunkten in Oberösterreich. Ab 1998 wurde die Beteiligung österreichweit ausgeweitet, seit 2015 koordiniert und bewirbt das Bundesdenkmalamt die Veranstaltung bundesweit einheitlich. Heuer sind rund 300 Denkmale und Touren in ganz Österreich zu entdecken. Von rund 40.000 Objekten, die hierzulande insgesamt unter Denkmalschutz stehen, öffnet damit nur ein Bruchteil, aber ein besonders spannender, seine Türen. International ist der Tag Teil der European Heritage Days, einer Initiative des Europarats und der EU, die 2026 unter dem Leitthema „Heritage at Risk: Revive, Resist, Reimagine“ steht.

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Mehr als 50 historische Orte allein in Wien

Wien selbst lockt heuer mit mehr als 50 dieser Programmpunkte:
Das Haus der Industrie, die Otto-Wagner-Kirche am Steinhof, der Bildungscampus Gersthof, die Villa Beer mit Einblicken in ihre Restaurierung, die frisch sanierte ehemalige k.u.k. Hauptpostzentrale, das Rollende Museum des Wiener Tramwaymuseums sowie das Kirchenschiff, eine ehemalige Kirche, die heute Caritas-Projekten Raum gibt.
Ein besonderes Highlight bietet der Campus der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Die historische „Alte Aula“ samt Jesuitentheater, derzeit eine der größten Baustellen der Innenstadt, wird zum Haus für Wissenschaftskommunikation. Die Tour „Polnische Spuren in der Wiener Innenstadt“ führt durch ein weniger bekanntes Kapitel der Stadtgeschichte.

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Auch OPEN HOUSE WIEN lädt hinter sonst verschlossene Türen

Parallel dazu findet von 25. bis 27. September OPEN HOUSE WIEN statt: Insgesamt 53 Gebäude in Wien und Umgebung öffnen für kostenlose Kurzführungen, rund 200 Volunteers geben Einblicke in sonst unzugängliche Architektur. Darunter sind das Funkhaus Wien, das Otto-Wagner-Areal, die Festsäle der TU Wien und die Arbeiterkammer Wien.

»zur Website

Was Besucherinnen und Besucher wissen müssen

  • Eine Anmeldung ist grundsätzlich nicht nötig – einfach vorbeikommen.
  • Bei Programmpunkten mit begrenzter Kapazität ist eine Anmeldung ab 12. September online erforderlich
  • Auf der Website lässt sich das persönliche Programm nach Bundesland, Bezirk oder Thema filtern und als Favoritenliste teilen – praktisch, wer neben Wien auch andere Bundesländer im Blick hat.
  • Empfohlen werden wetterfeste Kleidung und bequeme Schuhe, da viele Führungen im Freien stattfinden.
  • Kinderfreundliche Programmpunkte sind eigens gekennzeichnet, Verpflegung ist nicht zentral organisiert.

Das ganze Programm, alle Details, Adressen und kurzfristige Änderungen: »tagdesdenkmals.at.

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