Advertorial
Stau, Parkplatzsuche, Parkschein und Parkpickerl. Warten auf Öffis, überfüllte Garnituren: Für viele Wiener sind das tägliche Nerven-, Zeit- und Kostenfresser. Ein Motorroller macht vieles einfacher und bietet Freiheit und Unabhängigkeit. Als leistbares, individuelles Fortbewegungsmittel ist der Roller in Wien längst angekommen. Seit 2019 hat der Trend deutlich Fahrt aufgenommen: Rund zwei Drittel aller 125er-Neuzulassungen entfallen auf Roller, etwa ein Viertel davon auf Wien.
NEU: ganz-WIEN.at-Schwerpunkt „Roller & urbane Mobilität“
Mit diesem neuen Schwerpunkt stellen wir unterschiedliche Konzepte vor – vom leichten City-Scooter bis zum kraftvollen Power-Roller. Im Fokus stehen aktuelle Modelle ebenso wie bewährte Roller aller Klassen, die weiterhin als Neufahrzeuge erhältlich sind. Wir zeigen ihre Eigenschaften objektiv und unabhängig und bieten konkrete Entscheidungshilfen für unterschiedliche Ansprüche und Budgets.
Getestet wird dort, wo sich Roller bewähren müssen: im Wiener Stadtverkehr, beim Pendeln ins Umland, beim Ausflug ins Grüne sowie auf Schotter und Asphalt.
Zum Auftakt nehmen wir die Klasse der 125er-Roller unter die Lupe. Mit der Vespa Primavera 125, der Yamaha RayZR und der Piaggio Liberty 125 S treten drei spannende Konzepte an.
Inhalt
Roller: Flott durch die City, kostenlos parken, wenig verbrauchen & „Ciao Stau!“
Im Stadtverkehr haben Roller eindeutige Stärken: flott am Stau vorbei, leichter Parkplatz finden, weder Parkschein noch Parkpickerl sind in Wien nötig. Dank Schürze & Trittbrett kann man auch im Business-Outfit relaxt fahren. Spontane Treffen und Einkäufe sind problemlos möglich. Sparsam sind sie auch: der Verbrauch liegt je nach Modell bei nur rund 2 bis 4 Litern auf 100 Kilometer. Mit der Automatik entfallen Kuppeln und Schalten: einfach aufsteigen, starten, losfahren.
Führerschein für 125er-Roller: einfacher Ein- oder Umstieg
Der Ein- oder Umstieg ist einfach. 125er-Modelle können mit dem A1-Führerschein oder mit dem Zusatz Code 111 zum B-Führerschein gelenkt werden. Was dabei jeweils gilt, erklären die Tipps am Ende des Artikels.
Keine andere Marke hat den Begriff Motorroller wohl so geprägt wie Vespa, die 1946 erstmals auf Italiens Straßen rollte. Seitdem hat sie die Herzen der Wiener – und den Rest der Welt – erobert. Die Vespa Primavera 125 zählt zu den großen Kultmodellen der Marke und gab 1968 ihr Debüt. Seitdem steht sie für italienisches Lebensgefühl und urbane Mobilität mit Stil und Eleganz. Das jüngste Upgrade 2026 bringt durchdachte Details die Sicherheit und Alltagskomfort weiter erhöhen.
Die Primavera 2026 bewahrt natürlich ihre klassische, schlanke Silhouette. Neu ist die 220-Millimeter-Scheibenbremse am Hinterrad, die nun die vordere Scheibenbremse ergänzt. Das Keyless-System macht den Start besonders unkompliziert, das neue digitale Cockpit liefert die wichtigsten Fahrinfos. Zurückgekehrt ist der praktische Taschenhaken unter dem Lenker – ideal für Einkaufssackerl, Hand-, Akten- oder Laptoptasche.
Im Test von ganz-wien.at zeigt sich die Vespa Primavera 125 im dichtesten City-Dschungel leichtfüßig. Der 11 PS starke 125er-Motor tritt im urbanen Einsatz und auf der Stadtautobahn durchaus kraftvoll an. Wo es erlaubt ist, sind 90 km/h gut machbar. Gleichzeitig liegt sie solide auf der Straße und gibt ein sicheres Fahrgefühl – auch auf holprigeren Wegen. Die neue Bremsanlage packt spürbar zu und lässt sich gut dosieren. ABS hat sie allerdings weiterhin rein am Vorderrad.
Die Primavera 125 hat – typisch wie alle Vespas – einen relativ hohen Anschaffungspreis Dieser relativiert sich durch den meist guten Wiederverkaufswert. Mit einer Vespa erwirbt man ja nicht nur einen Roller, sondern ein Stück echtes Lebensgefühl. Die Primavera ist jedenfalls ein gelungener Ein- oder Umstieg in die Rollerwelt für alle, die praktischen Nutzen mit Stil verbinden wollen.
Highlights
Preis: ab € 5.899,–
Das Erfolgsrezept und der Testeindruck vom Yamaha RayZR 125 heißt: geringes Gewicht, geringe Kosten und unkomplizierte City-Mobilität. Viele Features sind serienmäßig an Bord – vom Kickstarter bis zur Smartphone-Anbindung. Optisch punktet er mit sportlich-futuristischem Design und auffälligen Farbakzenten. Aktuell gehört er mit seinem Spitzen-Preis (siehe unten) auch noch zu den günstigsten 125er-Markenrollern in Österreich.
Nur 99 kg vollgetankt bringt er auf die Waage – rund 30 kg weniger als die Vespa Primavera. Das spürt man: Der RayZR lässt sich leicht beherrschen und wieselt wendig durch den Wiener Stadtverkehr. Damit eignet er sich besonders für Einsteiger oder zart gebaute Fahrer.
Der 8,2 PS starke Motor gewinnt zwar keine Ampelsprints, reicht für den Stadtverkehr aber vollkommen aus. Das elektrische Power Assist System unterstützt als Anfahrhilfe das flottere Losfahren. Tempo 80 erreicht er gut, damit sind auch kürzere Pendlerstrecken problemlos drinnen. Auf der Autobahn gerät er an seine Leistungsgrenze – dafür ist der RayZ auch nicht konzipiert. Mit nur 1,8 Litern auf 100 Kilometer ist der RayZR im Betrieb ausgesprochen günstig. Das serienmäßige Start-Stopp-System spart an der Ampel zusätzlich Kraftstoff.
Unter der Sitzbank bieten 21 Liter Stauraum genug Platz für einen Helm und Utensilien. Ein Gepäckhaken erhöht den Alltagsnutzen. Ein heute fast exotisches, aber praktisches Detail: der zusätzliche Kickstarter. Er bietet auch bei schwächelnder Batterie eine weitere Startmöglichkeit.
Auf Schlaglöcher reagiert das kleine 10-Zoll-Hinterrad manchmal spürbar. Hat man sich darauf eingestellt, steht dem komfortablen Vorankommen aber nichts im Weg. ABS besitzt die RayZR nicht, dafür ein kombiniertes Bremssystem. Die 2024 eingeführte RayZR erfüllt seit 2025 Euro 5+ und das LCD-Cockpit bietet über die Yamaha-MyRide-App Smartphone-Anbindung.
Mit den vielen, serienmäßige Feature zusammen mit seinem Spitzen-Preis ist der RayZR ein stimmiges Gesamtpaket: leicht, sparsam und praktisch für die Stadt.
Highlights Yamaha RayZR 125
Preis: aktuell € 2.449,–
Leicht, wendig und fesch – das nimmt der Piaggio Liberty 125 keiner weg. Dazu kommt: sie stammt aus demselben Haus wie Vespa. Seit ihrer Markteinführung im Jahr 1997 ist die Liberty eine Fix-Größe unter den Großradrollern. 2025 wurde sie zuletzt optisch und technisch überarbeitet. Zu den Neuerungen zählen der horizontale LED-Scheinwerfer, ein 5,5-Zoll-LCD-Farbdisplay, der neu gestaltete Lenker und der auf Euro 5+ aktualisierte Motor. Die getestete Liberty 125 S überzeugt im Stadtverkehr mit einer spielerischen Handlichkeit, kräftigem Antrieb und sportlichem Auftreten.
Mit nur 128 kg fahrbereitem Gewicht lässt sie sich mühelos dirigieren und rangieren. Im direkten Vergleich zur Vespa Primavera 125 (siehe oben) wirkt sie noch etwas wendiger und zackiger im Antritt. Das dürfte vor allem am geringerer Gewicht (rund -5 kg) und an einer anderen Motorabstimmung liegen.
Der Antrieb macht einen ausgesprochen guten Eindruck. Der luftgekühlte 125er-Einzylinder leistet rund 11 PS und entwickelt 11 Nm Drehmoment. Von der Ampel weg beschleunigt die Liberty kräftig und zieht sauber weiter. Bei Tacho 80 bis 90 km/h vermittelt sie spürbare Reserven – mehr als ausreichend für Wiener Stadtautobahnen und nahe Pendlerstrecken. Das 16-Zoll-Vorderrad und das 14-Zoll-Hinterrad sorgen für Stabilität und Laufruhe auch bei höherem Tempo. Unebenheiten steckt die Liberty gekonnt weg.
Praktisch ist der USB-Anschluss im Ablagefach unterm Lenker. Die vordere 240-Millimeter-Scheibenbremse wird mit ABS unterstützt. Der Verbrauch liegt bei sparsamen 2,5 Litern auf 100 Kilometer. Der Platz unter der Sitzbank fällt relativ knapp aus, ein Integralhelm geht sich nicht aus.
Der Großradroller Liberty 125 ist treuer und flotter Begleiter im Alltag und auch für Ein-und Umsteiger ein sicheres Kraftrad. Wie alle Piaggio Scooter ist sie auch deutlich günstiger als ihre Schwestern von Vespa. Wer Wert auf ein sportlicheres Auftreten und entsprechende Designdetails legt wählt die technisch identische Liberty 125 S.
► Noch mehr über die Piaggio Liberty 125 und weitere Piaggio-Roller lesen Sie hier auf ganz-WIEN.at: Piaggio: Roller-Fahrspaß pur! Made in Italy – wie gemacht für Wien Piaggio-Roller: Liberty, Medley, Beverly & MP3
Highlights
Preis: Liberty 125 ab € 3.199,–, Liberty 125 S ab € 3.399,–
Drei 125er Scooter mit unterschiedlichen Stärken
Vespa Primavera 125, Piaggio Liberty 125 S und Yamaha RayZR zeigen, wie unterschiedlich 125er-Roller sein können. Die Primavera verbindet praktischen Nutzen mit Stil und Vespa-Lebensgefühl. Die Liberty überzeugt als wendiger und komfortabler Großradroller mit flottem Antrieb. Die besonders leichte RayZR punktet vor allem mit geringem Verbrauch und günstigem Preis.
Allen drei Modellen gemeinsam: Sie ermöglichen einen unkomplizierten Einstieg in die Rollerwelt und machen das Vorankommen im Wiener Alltag leichter. Nicht zu vergessen: extra Fahrspaß auf zwei Rädern garantiert!
Welcher Roller die richtige Wahl ist, hängt dabei wenige von einzelnen Leistungsdaten als vom persönlichen Einsatz und Budget ab. Und letztlich der persönliche Eindruck. Draufsetzen, Probe fahren und auf das eigene Gefühl hören: so lässt sich am besten herausfinden, welches Modell einem wirklich liegt.
Der A1-Führerschein kann in Österreich ab 16 Jahren erworben werden und ist damit der klassische Einstieg in die 125er-Klasse. Mit der A1-Fahrlizenz dürfen Motorräder und Roller mit bis zu 125 cm³ Hubraum und maximal 11 kW beziehungsweise 15 PS gefahren werden. Das Verhältnis von Leistung und Gewicht darf höchstens 0,1 kW pro Kilogramm betragen.
Mehr zum A1-Führerschein: oesterreich.gv.at
Der Code 111 ist für Autofahrer interessant, die auf einen 125er-Roller oder ein 125er-Motorrad ein- oder umsteigen möchten. Wer seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen einen B-Führerschein besitzt, nicht mehr in der Probezeit ist und sechs praktische Fahrstunden absolviert hat, kann ihn ohne zusätzliche Prüfung in den Führerschein eintragen lassen. Damit dürfen in Österreich 125er-Krafträder mit maximal 11 kW beziehungsweise 15 PS gefahren werden.
Mehr zu Code 111 bei ÖAMTC oder ARBÖ
https://www.oeamtc.at/thema/fuehrerschein/ein-leichtmotorrad-bis-125-ccm-mit-dem-b-schein-lenken-16183056
https://www.arboe.at/infos/reisen-und-verkehr/reisen-und-recht/besonderheiten-in-oesterreich
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