Digitales Gold fließt auch durch Wien

| 22/11/2021 | 0 Kommentare

Ob Bitcoin, Ethereum und andere Coins, die auf Blockchain basieren, sie sind in den letzten Jahren in aller Munde. Daher finden auch zahlreiche Veranstaltungen um die Kryptowährungen statt. Ob es Veranstaltungen über die neusten Entwicklungen der digitalen Währung sind, Forschungsinstitute, die ihre Präsentationen vortragen, neue Bitcoin-Automaten eingeweiht werden oder Infoveranstaltungen für Einsteiger stattfinden. Die Bitcoin-Treffen, wie etwa Meetups oder Stammtische, welche regelmäßigen stattfinden sind der einfachste und schnellste Weg Fragen zu den Kryptowährungen zu stellen. Oftmals hat man bei diesen Veranstaltungen auch die Möglichkeit in Kryptowährungen zu erwerben.

Bitvoin (©Pixabay MichaelWuensch)

Kryptowährung Bitcoin (©Pixabay MichaelWuensch)

Das Mysterium um das (digitale) Gold

Viele fragen sich, was hinter dem Phänomen Kryptowährung steckt und ob es sich überhaupt lohnt darin zu investieren. Vorab sollte einem bewusst werden, dass hinter dem Bitcoin eine Technologie namens Blockchain steckt. Die Blockchain ist ein Datenregister, welches Informationen speichert. Insgesamt gibt es nur 21 Millionen Bitcoins auf dem Markt, welche geschürft werden können, der Preis eines Bitcoins wird durch Angebot und Nachfrage auf dem Kryptomarkt bestimmt. Der Vorteil hierbei ist, dass es keinen staatlichen Apparat oder Banken gibt, die das digitale Zahlungsmittel beeinflussen oder regulieren können. Der Nachteil ist, das Resultat dessen: Es existiert keine Kontrollinstanz, welche  die Transaktionen überwacht.

Die österreichische Nationalbank möchte den Bitcoin bzw. Kryptowährungen allgemein nicht mit klassischen Zahlungsmitteln gleichsetzen, schon allein die strikte Mengenbegrenzung von 21 Millionen Bitcoins (die im Jahre 2130 wohl voraussichtlich ausgeschöpft sind)  spricht dagegen. Gleichwohl gibt es auch in Österreich immer mehr Akzeptanzstellen, wo man mit dem Bitcoin und Co. bezahlen kann.

Kein Wunder also, dass es neben dem Bitcoin auch mittlerweile fast 8000 unterschiedliche Währungsarten in der Kryptowelt gibt. Falls ein Anleger die Absicht hat in Bitcoins zu investieren, ist es ratsam sich ebenfalls ein Bitcoin Wallet zuzulegen, welches die digitale Währung wie ein Geldbeutel sicher verwahrt. Das schützt die Coins vor “Angriffen” von außen, da sie auf einem Hardwaregerät abgespeichert sind.

Ist die Kryptowährung in Österreich legal?

Gerade Neueinsteiger in der Kryptowelt fragen sich, ob die digitale Währung in Österreich überhaupt zulässig ist. Warum sollte man sich die Mühe machen und mehrere Infoveranstaltungen anhören, zusätzlich zu investieren und zu handeln, wenn das Ganze sowieso keine rechtliche Grundlage hat? Nach der aktuellen Gesetzgebung sind die virtuellen Währungen zwar keine gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel in Österreich, sie werden deswegen allerdings als sonstige nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter (wie z. B. auch Gold) bezeichnet. Daher gilt, dass alle Gewinne aus dem Handel und dem Verkauf als Einkommen eingestuft werden und daher in der Einkommenserklärung auftauchen müssen. Sie sind also definitiv nicht illegal, im Gegenteil, denn es gibt zunehmend mehr Unternehmen, die sich immer weiter mit der Thematik befassen und Umsätze mit der digitalen Währung zu generieren.

Eine innovative Entwicklung, welche in diesem Zusammenhang entstand, gelang Ingenico welcher mit seinem österreichischen Partner Salamantex ein Unternehmen gründete, das sich näher mit Kryptowährung auseinandergesetzt hat. Dabei führten sie die Bezahloption an einem Kassenterminal für Kryptowährungen ein. Ihr primäres Ziel dabei ist, Lösungen für Bezahlungen zu finden, die weniger komplex für Händler und Dienstleister sind und dem Kunden einen sicheren und reibungslosen Ablauf bieten.

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Category: Finanzen, Wirtschaft

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